Die Zuckerkrankheit oder der Diabetes mellitus ist einer der schweren Stoffwechselkrankheiten. Millionen von Menschen weltweit leiden daran. Der Diabetes ist auf Platz 3 hinsichtlich der Verbreitung nach Herzkreislauf-Erkrankungen und Krebs. Nach verschiedenen Angaben gibt es 120 – 180 Mio. Betroffene weltweit.

Die Ärzte sind einig, dass es eine Erbkrankheit ist. Dennoch kann der Diabetes erworben sein. Es wurde festgestellt, dass jene Menschen gegen den Diabetes anfällig sind, die im Frühling geboren wurden. Dies ist mit den Virusinfektionen (z.B. die Grippe) verbunden, auch damit, dass der Körper nach dem Winter abgeschwächt ist und die Zahl der Viruserkrankungen steigt, unter anderem unter den schwangeren Frauen.  

Die Entstehung der Zuckerkrankheit hängt nicht nur von der Erblichkeit ab, sondern auch von der Rasse. Insbesondere sind von dieser Krankheit Schwarze befallen. Der schwarze Teil der Bevölkerung in den USA beträgt 36 – 37 Mio. Menschen, mehr als 3 Mio. leiden an der Zuckerkrankheit. Häufiger sind die Frauen davon betroffen: ein Viertel der alten Afroamerikanerinnen haben den Diabetes.

Außerdem sind amerikanische Indianer von der Zuckerkrankheit besonders betroffen. Unter den Farbigen kommt diese Stoffwechselerkrankung wesentlich häufiger als unter den weißen Menschen vor. Die Ursachen sind bis jetzt nicht klar. Es ist bekannt, dass 10 – 15 % der Kranken den Typ-1-Diabetes mellitus (absoluter Insulinmangel) haben. Sowohl Männer als auch Frauen leiden daran in gleichem Maße.

Also, der Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der es sich um den Insulinmangel (Typ 1) oder um eine Störung handelt, bei der Insulin zwar vorhanden ist, aber nicht richtig wirken kann (Typ 2).

Symptome der Zuckerkrankheit

Vom Typ-1-Diabetes sind vorwiegend Kinder und Jugendliche befallen. Die Ursache liegt in den zerstörten endokrinen Zellen der Bauchspeicheldrüse und dem Insulinmangel. 

Zu den Ursachen werden Infektionen, Stress u.a. gezählt. Diesen Typ erkennt man an folgenden Symptomen: Polyurie, Gewichtsverlust, Durst. Der Typ-1-Diabetes wird mit Insulin behandelt.

Der Typ-2-Diabetes wird diagnostiziert, wenn Komplikationen vorhanden sind. Von diesem Typ sind ältere Menschen betroffen. Dazu führt das Übergewicht, eine nicht ausgewogene Ernährung, die Erblichkeit. Der Typ-2-Diabetes kann an folgenden Symptomen erkannt werden: Durst, Mundtrockenheit, Hungergefühl nach der Mahlzeit, Polyurie, Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautjucken, Pilzerkrankungen.

Behandlung der Zuckerkrankheit

Man soll nicht in Verzweiflung geraten, wenn die Diagnose „Diabetes“ gestellt wurde. Mit Diabetes ist es möglich, ein erfülltes Leben zu führen, man soll bloß bestimmte Regeln einhalten: Diät machen, Medikamente einnehmen, gemäßigte körperliche Belastungen.

Bei der Zuckerkrankheit sollen Süßigkeiten wie Zucker, Honig, Konfitüre, süße Beeren und Früchte, auch fettes, gebratenes, scharfes und salziges Essen, Räucherwaren, Konserven, alkoholische Getränke in der Ernährung beschränkt werden.

Auf dem Ernährungsplan sollen Hühnerfleisch, Produkte aus Sojamehl, Gemüse, Pilze, Birnen, Zitronen, Walnüsse, Leinöl u.a. stehen.