Jeder Mensch erlebt in seinem Leben Angstzustände, sah die anderen an der inneren Unruhe leiden. Der Ansicht mancher Experten nach erlebt jeder Bewohner unseres Planeten Angstneurosen, jeder zweite leidet an den Angststörungen momentan. 

Was sind Angststörungen?  Unter der Angststörung wird ein Gefühl einer grundlosen inneren Unruhe verstanden. Falls die Angststörung einen konkreten Grund hat, handelt es sich um eine Furcht oder Phobie. In der medizinischen Literatur sind viele Angststörungen beschrieben, z.B. Ängste vor engen Räumen, vor scharfen Gegenständen, Ängste vor großen Höhen, Angst vor Dunkelheit, Angst vor Einsamkeit, Angst vor öffentlichen Auftritten, Angst vor Blut, Angst vor Spinnen und Schlangen, Angst vor Krankheiten etc.

Es werden 3 Haupttypen der Angststörungen unterschieden: paraxysmale, dauernde und reaktive. Die Symptome der Angststörungen werden in psychische und somatische eingeteilt.

Häufiger kommen Angststörungen bei Frauen (insbesondere ab 40) vor. Dennoch können Sie in der Jugend entstehen, auch bei den Männern. Wenn eine Angststörung entsteht, kann sie sich wiederholen. Man kann dabei seine Angst nicht unter Kontrolle halten, sie ist unbegründet und übermäßig und stört sein normales Verhalten. Da die Betroffenen regelmäßig Befürchtungen und Aufregungen, Anstrengungen, Müdigkeit und Reizbarkeit erleben, leidet auch die nähere Umgebung unter deren Folgen.

Neben den unbegründeten Aufregungen sind für Angststörungen auch eine erhöhte Erregbarkeit und Scheu typisch, die von der Hyperergie des vegetativen Nervensystems begleitet werden. Oft werden dabei Schlafstörungen (insbesondere vor dem Einschlafen und Aufwachen mitten in der Nacht) beobachtet. Typisch sind auch die Unrast, Gehemmtheit und Ungeschicktheit.

Angststörungen sind durch zahlreiche Beschwerden über Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen, Rücken- und Kreuzschmerzen, Muskelkrämpfe gekennzeichnet. Diese Symptome sind meistens durch eine chronische Erhöhung des Muskeltonus bedingt, der die pathologische Aufregung begleitet.

Die Aufregung wird auch von den anderen somatischen Symptomen begleitet. Darunter sind das Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, ein drückendes Gefühl in der Brust, Herzschmerzen, eine verhinderte Atmung, ein erhöhter arterieller Blutdruck, Schwitzen, Zittern, Gänsehaut, Übelkeit, Durchfall, spastische Magenbeschwerden, Mundtrockenheit. Nicht selten erscheinen Schwindel, Hautblässe, Rötungen, Juckreiz, Ausschlag, Erstickungsanfälle, sexuelle Störungen.